Die Lage im Land

Jörg Wimalasena, Die Zeit:

Die “Seele Amerikas” (Joe Biden) mag mit der Wahlniederlage Donald Trumps zumindest vorübergehend gerettet sein – an der desaströsen sozialen Situation der US-amerikanischen Bevölkerung ändert das jedoch herzlich wenig. Erst am vergangenen Wochenende machten Bilder aus Dallas die Runde, wo mehr als 25.000 Menschen in ihren Autos lange Schlangen vor der Lebensmittelausgabe bildeten, um mit Essensspenden über die Runden zu kommen.

Die Szene führte noch einmal vor Augen, wie ernst die Lage im Land ist.

Ω Ω Ω

Und die Demokraten um den designierten Präsidenten Joe Biden scheinen auch kaum Druck auf die Gegenseite auszuüben, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Andernfalls würde Biden sein Forum nutzen, um auf eine rasche Einigung zu dringen. Schließlich rühmte sich der 78-Jährige im Wahlkampf damit, dass er mit seiner jahrzehntelangen Politikerfahrung auch Republikaner zur Zusammenarbeit bewegen könne. Derzeit zeichnet sich allerdings nicht ab, dass ihm das gelingt.

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