Kunst und Landschaft


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Denmark Dangers




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Soweit in der Bundesrepublik der Revolte der Studenten historische Bedeutung zuerkannt wird, gilt das Todesdatum von Benno Ohnesorg als ihr eigentlicher Beginn.

—Ulrich Chaussy, »Rudi Dutschke«, (München: Droemer, 2018), 226.

Friederike Hausmann (damals Dollinger) kümmert sich im Hof des Hauses Krumme Straße 66/67 um den schwer verletzten Ohnesorg. Unter dem Kopf Ohnesorgs sein Transparent mit der Aufschrift: „Autonomie für die Teheraner Universität“.

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01.06.1972 Hofeckweg 2-4, Frankfurt am Main

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Ein anderes Beispiel für einen blinden Fleck ist, dass ich während der ersten Wochen der Corona-Pandemie – wie die meisten anderen Politiker*innen – gesagt habe, dass dies die schwerste Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei. Bis mich eine Freundin, die aus Leipzig kommt, darauf hingewiesen hat, dass nach der Wiedervereinigung Deutschlands die ökonomischen Verwerfungen in Ostdeutschland riesig waren, dass 20 Prozent der Menschen in den ostdeutschen Bundesländern arbeitslos wurden, die Treuhand 4000 von 14 000 Betrieben schloss und die meisten anderen an westdeutsche Investoren verkaufte. Dass mit der ökonomischen Entwertung auch eine mentale verbunden war und all das verlernt werden musste, was vorher von vielen als sichere Wahrheit geglaubt wurde. Die Wiedervereinigung war nach 40 Jahren Unrechtsregime der DDR ein gigantischer Umbruch, für viele ein Aufbruch, aber für viele folgte auch eine Zeit großer Verunsicherung und Abwertung. Entsprechendes gilt für die Formulierung, dass Freiheitsrechte in einem nie da gewesenen Maß eingeschränkt wurden. Für diejenigen, die in Stasi-Knästen saßen, muss das mindestens geschichtsvergessen klingen. Die Rede von der »schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg« ist eine westdeutsche. Und das hatte ich nicht gesehen. Ich habe westdeutsch gedacht, ohne es zu bemerken.

—Robert Habeck, »Von hier an anders«, (Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2021), 34.

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Semiotic Crime

National press reports on politicians considering the recognition of a new crime in Germany: displaying the flag of Hamas. Hamas is, after all, “recognized as a terrorist organization” by various national agencies.

I am reminded of the Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, where the RAF exhibit was filled with artifacts referring to political assassination but not a mention of Vietnam. Why bombings? Because Terrorists, Endpunkt.

Another outlawed flag:

This is the flag of the Kurdistan Workers’ Party, the flag of students, union members, workers. The banning of this flag is cited by Armin Laschet as grounds for banning the Hamas flag.

As I read articles on the Hamas flag issue, whether in Spiegel, the Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, wherever, advertising flashes on the screen to the right, above and below, advertising replete with corporate emblems, you might say the “flags of capitalist organizations”.

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Buckow

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FAZ:


Die Bombe, die Robert Habeck in der Ukraine platzen ließ, hat in seiner eigenen Partei nur wenige Sekundärexplosionen verursacht. Natürlich musste der alte Haudegen Jürgen Trittin daran erinnern, dass die Grünen eine pazifistische Vergangenheit haben – wenn man von den innerparteilichen Kriegen absieht, die immer dann ausbrachen, wenn es um das Verhältnis der Grünen zum Einsatz von militärischer Gewalt ging.

Für die jüngeren Führungskader gilt aber auch hier: Ruhe ist die erste Grünenpflicht.

Allerdings sagte Habeck auch einige Sätze, die sich nicht einfach mit der Behauptung abbügeln lassen, ihm sei wohl die Ehre, vom Staatspräsidenten empfangen zu werden, zu Kopfe gestiegen. Dazu gehört die Einschätzung, dass die Ukraine nicht nur für sich kämpfe, sondern auch die Sicherheit Europas verteidige. Putin testet in der Ukraine in der Tat nicht nur deren Widerstandskraft, sondern auch die des Westens.

Die ist besonders in Deutschland nicht besonders groß, wie auch das Ach und Weh zeigte, das nach Habecks Vorstoß aus den anderen Parteien erscholl. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Mützenich nannte die Äußerungen „des ehemaligen Landesumweltministers“ sogar „gefährlich“. Jetzt ist also der Warlord Habeck eine Gefahr für den Frieden in Europa, nicht Putin? Und mit so einer kriegslüsternen Partei will die SPD koalieren?

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Grosse Heide Rundtour

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Ulrich Ladurner, Die Zeit:

Die deutsche Afghanistan-Debatte war unehrlich. Und so starben weiterhin deutsche Soldaten, es starben afghanische Zivilisten, es flossen Milliarden Euro in dunkle Kanäle.

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